Attribution

attribution (engl.) Attribution beschreibt sowohl die Zuschreibung von Ursache und Wirkung als auch die daraus resultierenden Konsequenzen für das Erleben und Verhalten von Menschen. Ein Fehler, der durch Attribution bedingt wird, ist der fundamentale Attributionsfehler.

Assoziative Kohärenz

associative coherence (engl.) Wenn man mit einem Detail eines Sachverhalts eine bestimmte Assoziation verbindet, so neigt man aufgrund des Kohärenzstrebens dazu, diese Assoziation auch auf gänzlich unabhängige Details dieses Sachverhalts zu beziehen und diese im gleichen Kontext zu beurteilen. Eine

assoziatives Gedächtnis

associative memory (engl.) Das assoziative Gedächtnis beschreibt ein riesiges Netzwerk im Gehirn, in welchem unzählige Vorstellungen mit anderen Vorstellungen über Knoten  verknüpft sind. Es gibt verschiedene Arten dieser Verknüpfungen wie beispielsweise die Verknüpfung von Ursache und Wirkung (z. B. Unfall

Assoziationen

 association (engl.) Eine Assoziation bezeichnet die automatische Verknüpfung von wahrgenommenen Reizen (z. B. etwas Gehörtes, Gelesenes oder Gesagtes) mit anderen Vorstellungen (z. B. eine Erinnerung, ein Bild oder ein Szenario). Die drei Grundprinzipien der Assoziation sind nach David Hume Ähnlichkeit,

Ankerungsindex

 anchor index (engl.) Der Ankerungsindex macht laut Amos Tversky und Daniel Kahneman den Ankereffekt messbar, indem die Differenzen zwischen des gesetzten Ankers oberhalb und des gesetzten Ankers unterhalb des tatsächlichen Wertes sowie zwischen der jeweils geschätzten Durchschittswerte gebildet werden und diese Differenzen ins

Ankereffekt

anchoring (engl.) Der von Amos Tversky und Daniel Kahneman entwickelte Ankereffekt ist die Orientierung an verfügbaren Referenzankern bei der Bewertung von Dingen. Es erfolgt also anstelle einer absoluten Bewertung eine relative Bewertung in Bezug auf einen zuvor gesetzten Anker. Dieser

Allais-Paradoxon

Allais-paradox (engl.) Das Allais-Paradoxon (nach Maurice Allais) ist ein experimentell beobachtbarer Verstoß gegen das Unabhängigkeitsaxiom der wirtschaftswissenschaftlichen Entscheidungstheorie. Dieses Axiom besagt, dass die Hinzu-/Wegnahme von gemeinsamen Konsequenzen einer Entscheidung die Präferenz des Entscheiders nicht verändern darf.