Psychologie der Altersvorsorge

retirement arrangement psychology (engl.) Die Psychologie der Altersvorsorge versucht mit Hilfe verhaltensökonomischer Theorien zu erklären, warum sich Menschen nicht oder nicht ausreichend mit ihrer Altersvorsorge befassen. Mangelnde Selbstkontrolle und die nur eingeschränkte Fähigkeit zum Belohnungsaufschub seien hier als exemplarische Ursachen

Priming

Priming bzw. Bahnung bezeichnet in der Psychologie das Vorbereiten eines Reiz-Reaktions-Schemas. Durch einen vorangegangenen Reiz werden Gedächtnisinhalte und neuronale Muster aktiviert, so dass die Wahrnehmung des nachfolgenden Reizes maßgeblich von dem ersten Reiz beeinflusst wird. Ein sehr berühmter Priming-Effekt ist

Präskriptive Entscheidungstheorie

prescriptive decicion theory (engl.) Ziel der Präskriptiven Entscheidungstheorie ist die Entwicklung von Richtlinien zur logisch-rationalen Auswahl von Handlungsalternativen. Die Theoriebildung erfolgt hierbei durch Modellanalyse und deduktive Ableitung von Folgerungen aus Prämissen. Sie steht im Gegenzug zur deskriptiven Entscheidungstheorie, die reales

Prä-mortem-Methode

pre-mortem method (engl.) Bei der Prä-Mortem-Methode handelt es sich um eine Technik des Projektmanagements. Kurz vor dem Beschluss, ein Projekt zu beginnen, wird die Aufforderung getätigt, dass sich ein ausgewählter Teilnehmerkreis die Situation in einem Jahr vorstellen soll, unter der

Präferenzumkehr

preference reversal (engl.) Eine auf Sarah Lichtenstein und Paul Slovic zurückgehende Theorie. Sie besagt, dass Präferenzen ganz und gar nicht unabhängig von der Methode der Präferenzbestimmung sind, so wie es die Erwartungsnutzentheorie implizit annimmt. In diversen Experimenten konnte gezeigt werden,